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Das Gedächtnis Herfords

Das Kommunalarchiv Herford (KAH) besteht aus vielen sehr alten, wichtigen und interessanten Dokumenten, die Herfords Geschichte erzählen.

Bis 1988 war es das normale Stadtarchiv. Dann wurde es mit dem Archiv des Kreises Herfords vereint und so entstand das Kommunalarchiv.

Dieses besteht aus einem Nord- und aus einem Südflügel.

Im Nordflügel befindet sich die Verwaltung und im Südflügel das Archiv. Dieses hat insgesamt 2 Regalkilometer mit Dokumenten.

Im Keller befand sich damals ein Luftschutzkeller, um bei Kriegsangriffen sicher zu sein.

Heute ist dort ein Aktenlager.

Im Archiv lagern alle Dokumente, die irgendwie etwas mit Herford zu tun hatten.

Diese werden jedoch speziell ausgesucht. Etwa zehn Prozent aller Unterlagen landen am Ende im Archiv. Mindestens drei Jahre alte Dokumente werden immer wieder in den Blick genommen, aussortiert oder eingelagert, erklärt die Kreisarchivleiterin Sarah Brünger.

Alle Dokumente im Archiv sind in der Datenbank erfasst und dort strukturiert.

Die Temperatur im Archiv ist angepasst an das Papier, sodass sie am längsten halten.

Unter anderem gibt es im Archiv auch Dokumente zu unserer Schule, dem RGH.

Über acht Regalmeter ziehen sich Jahresberichte, Zeugnisse, Abiturprüfungen, Schülerzeitungen und noch so einiges mehr. Diese Dokumente reichen bis ins Jahr 1865 zurück.

Für uns, Schülerinnen und Schüler, ist es außerdem möglich, unsere Berufsfelderkundungen und unser Praktikum im Kommunalarchiv Herford zu machen.

Als Archivar hat man die Aufgaben zukünftige Archivdokumente zu sammeln, diese dann in der Datenbank zu erfassen, sie zu restaurieren, sie zugänglichen zu machen und natürlich mit ihnen zu forschen.

Maren Röllke betont auch noch, dass Schüler sich auch an sie wenden können, wenn sie zum Beispiel bei einer Facharbeit Originalquellen gebrauchen können.

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