Herr Hachmeister: Wer sind Sie eigentlich?

Können Sie sich bitte vorstellen?

Mein Name ist Nick Hachmeister und ich bin 25 Jahre alt. Ich komme aus Herford, lebe schon immer in Herford und mache seit November mein Referendariat hier am RGH und habe die Fächer SoWi und Geschichte.

Wie waren Sie früher in der Schule?

Ich war selber nicht immer sehr fleißig, aber dadurch, dass meine Noten eigentlich passten, war das nie ein Problem. Man kann auch sagen ich war faul, aber ich hatte immer Spaß an der Schule und habe mich sehr gut mit meinen Freunden dort verstanden. Deshalb hatte ich eine sehr schöne Schulzeit.

Was war früher Ihr Lieblingsfach?

Mein Lieblingsfach war Geschichte, deshalb habe ich es auch studiert. Ich mochte aber auch Sport und Mathe gerne. Ich habe auch erst Mathe studiert, aber das hat leider nicht so hingehauen und Spaß gemacht, wie in der Schule. Mein Interesse an SoWi habe ich erst in der Oberstufe im Zusatzkurs erlangt. Das hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Ich bin Lehrer geworden, weil ich super gerne mit jungen Leuten arbeite. Das macht mir total viel Spaß, und wie gesagt ich hatte auch selber mega viel Spaß an der Schule. Seit der achten Klasse war für mich klar, dass ich Lehrer werden wollte, denn ich habe meine Schulpraktika an Schulen gemacht.

Warum sind Sie politisch aktiv geworden?

Das ging vor allem nach dem Abitur los, denn durch den SoWi-ZK habe ich auch mehr Interesse an Politik bekommen. Ich finde es auch superwichtig sich einzusetzen und die Politik nicht den falschen zu überlassen, beziehungsweise sich auch irgendwie immer nur zu beschweren, aber selber nichts anzufassen, denn oft werden Regeln und Gesetze beschlossen, mit denen man nicht zufrieden ist. Und dadurch, dass ich Politiklehrer bin, finde ich es wichtig, dass die Kinder lernen, politische Verantwortung zu übernehmen und ich gehe ich mit bestem Beispiel voran und dadurch können die Kinder lernen sich für ihre Werte durchzusetzen.

Was ist Ihr Vorbild in der Politik?

Also ein richtiges Vorbild habe ich nicht, aber es gibt den ein oder anderen, den ich ganz gut finde. Aber auch politische Parteien, die einfach ihr Handwerkszeug im Griff haben. Da schaue ich mir vielleicht so das ein oder andere ab, aber ein richtiges Vorbild habe ich nicht.

Was sind drei Eigenschaften von einem guten Politiker?

Irgendwie muss man Leute begeistern können und schwierige Zusammenhänge erklären, und was man vor allem am Wahlkampfstand merkt, dass man einfach gut zuhören muss.  Viele Menschen, die wollen jetzt nicht groß etwas verändern, sondern sie möchten einfach, dass sich die Politik mal einfach deren Probleme anhört. Und irgendwie überschneidet sich das auch mit den Eigenschaften eines guten Lehrers: Irgendwie begeistern und schwierige Zusammenhänge einfach erklären und gut zuhören.

Was ist Ihre Lieblingsperson aus der Geschichte?

Ich habe meine Masterarbeit über die Odyssee geschrieben, also ich finde griechische Sagenhelden echt richtig cool. Also Odysseus oder auch Achilles. Aus den neueren Geschichten finde ich Bismarck eine total spannende Persönlichkeit, sowohl als Person, aber auch als Politiker, wie er das Deutsche Reich eben geformt hat.

Was sind Ihre Hobbys neben der Schule und der Politik?

Also als erstes Hobby hätte ich jetzt Politik angeführt, aber ansonsten lese ich auch gerne. Auch da „Querbeet“ vom Science-Fiction-Roman bis hin zu politischen und geschichtlichen Werken. Und ich gucke auch gerne Serien, also da bin ich meistens auf dem aktuellen Stand, auch wenn mich die Schüler anquatschen, habe ich da eine Ahnung von. Auch Stadtfeste besuche ich sehr gerne, wie den Weihnachtsmarkt in Herford oder auch das Hökerfest und andere Veranstaltungen, die in der Stadt sind. Also ich bewege mich gerne unter Menschen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ein Lieblingsessen habe ich glaube ich gar nicht, sondern es ist eher so die deutsche bis mitteleuropäische Küche, also viel mit Fleisch, Kartoffeln und Kohl. Das heißt, sowas wie Schnitzel mit Kartoffeln, und Kohl, das ist auf jeden Fall ein Gericht, das mir sehr gut schmeckt.

Und was ist Ihr Lieblingsgetränk?

Ich bin nicht so wie viele Lehrer der Kaffeetrinker, denn die meisten Lehrer haben ja immer ihren Kaffeebecher dabei, aber da bin ich gar nicht so für. Also bei Heißgetränken lieber Tee. Sonst bin ich auch wie bei der Küche ein großer Fan von Deutschen Brauerzeugnissen.

Und wie sieht es bei Ihrem Lieblingsort aus?

Also so einen Lieblingsort habe ich bestimmt nicht, aber ich mag super gerne Städtetrips, wo man sich historisch ein bisschen etwas angucken kann. Vor zwei Jahren bin ich auch in Rom gewesen. Das war auch eine tolle Stadt. Aber daneben mache ich auch super gerne Strandurlaub, wo man einfach chillen kann, sich erholen kann und dann auf der Liege so ein bisschen etwas lesen kann.

Meierfeld oder Werrestraße?

Ich muss tatsächlich sagen Werrestraße, auch wenn es Container sind und an der Meierfeld schön ist, dass man ein Gebäude hat, ist es so bei der Werrestraße, dass die Beamer nicht im Weg stehen, sondern von der Decke hängen und die Schüler nicht rumdameln. Und ich bin absolut kein Fan von Kreidetafeln. Ich finde meine Schrift wird auf Kreidetafeln noch hässlicher, als sie so schon ist. Ich bevorzuge da die Whiteboard-Tafeln und dementsprechend muss ich tatsächlich sagen, dass ich trotz dessen, dass wir hier ein Schulgebäude haben, die Werrestraße bevorzuge.

Text: Haron K.

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